Zaz fängt an zu singen, ich wische den Tau vom Fahrradsattel und fühle die Schönheit der Kühle in der klaren Luft. Langsam füllt sich mein Körper mit reinem Glück und als ich auf die durch die Sonne leuchtende Stadtmauer blicke, lasse ich plötzlich - für diesen Moment – die selbstauferlegte Sperre fallen. Nein, sie wird einfach weggewischt wie ein Unsinn, der sie auch ist. Mit Wucht explodiert das Glück in mir, Gänsehaut fließt über meinen Rücken, laut schreien möchte ich. Da ist es, all das Leben, das mich zappelig macht. Ich bin erfüllt davon.
enhyloi - 29.09.2011