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In der Hölle der Träume.
 


Ich fange an, runterzuzählen. Ich will es nicht, aber das Ticken und das Schnarren des Uhrwerks haben einfach begonnen. Zeitzünderlich. Ich versuche, nicht hinzuhören.
 


Tief im Dreck, mit den Händen am Geländer und den wachen Geräuschen der Stadt im Ohr.



Ein dreckiges, heilsames Grinsen in der Tür. Jeder Ton da, wo er hingehört. Mit den Bässen im Unterleib. Der Raum ist der Raum. Hunger und Durst. Beides gestillt. Die sanfte Sonne auf dem Wasser, über dem Holz, über den Beinen. Fischbedeutsamkeit. Zwei große Palaver: Eins mit Worten, eins mit Körpern. Alles ist da.
 


Salz in den Augen. Bald wird es Meersalz sein. Manchmal stehen die Tränen in der Brust, dicht hinter meinem Rippenfell.
 


Zwei Marienkäfer umschlossen den Abend.
 


Hot, Hip & Holy.



 


Auf dem Balkon riecht es nach Waldmeister und tropfendem stillenden Sommerwald. Eine Kohlmeise hüpft von der Kanne auf den Tisch, auf den Stuhl. David Judson Clemmons singt und spielt sich in mein Herz, als hätte er einen Spaten für und eine Kopflampe gegen die Dunkelheit. Ich bin zufrieden und sehne mich gleichzeitig mit wehem Herzen. Nach einem, der las, letzte Nacht, und dessen raue Wange und sanfte Zunge ich küsste.

die schönheit der gefahr
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